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Wappen

Das Wappen ist
dreigeteilt, als
Symbol für die drei
Wißmannsdorfer
Ortsteile.
Für den Patron der
Pfarrkirche, den
heiligen Martin,
wurde das silberne
Schwert im Wappen
aufgenommen, für den
Patron der Kapelle
zu Hermesdorf, den
Evangelist St. Lucas
die drei roten
Schildchen, während
das Eichenblatt mit
Eichel redendes
Zeichen für den Ortsteil
Koosbüsch ist und auf
die Bezeichnung
Casnus zurückgeht.




Verbandsgemeinde Bitburg-Land

Ortsgemeinde
Wißmannsdorf


Geschichte

 
Auf dem Koosbüsch wurde ein ausgedehntes Gräberfeld der Latene-Zeit aus dem letzten
vorchristlichen Jahrhundert, ausgegraben. Bekannt sind auch römische Siedlungsreste im
Bereich Hermesdorf, und mehrere fränkische Gräberfunde in der Gemarkung Wißmannsdorf.

Der Ort Hermesdorf wird erstmals 1103 urkundlich als "Herminesdorf" genannt. Wißmannsdorf
taucht erstmals als "Wissemestorf" im Jahre 1317 auf, während Koosbüsch eine Siedlungs-
neugründung aus dem Jahre 1832 darstellt. Wißmannsdorf und Hermesdorf zählten bis zur
französischen Zeit zur luxemburgischen Herrschaft Hamm a. d. Prüm. 1816 wurde Wißmanns-
dorf Sitz einer Bürgermeisterei, die 1856 im Amt Baustert, das seinen Sitz in der Folge nach
Oberweis verlegte, aufging. Mitte der 50er Jahre ging in Wißmannsdorf eine über 400jährige
Tradition im Sandsteingewerbe zu Ende. Im Jahre 1979 wurde die heutige Gemeinde Wißmanns-
dorf mit den Ortsteilen Hermesdorf und Koosbüsch durch freiwilligen Zusammenschluss neu
gebildet.



Sehenswürdigkeiten

Außer den 2 Kapellen in den Ortsteilen Hermesdorf (Foto) und Koosbüsch (Foto) verfügt Wißmannsdorf über die Kath. Pfarrkirche "St. Martin u. St. Rosa" (Foto). Im Inneren der
Kirche ist das Kirchenschiffteil aus dem 17. Jahrhundert ein echter Blickfang. In den Jahren
1920/21 wurde die Pfarrkirche erweitert. Desweiteren findet man in Wißmannsdorf Wegekreuze
aus dem 16./17. u. 18. Jahrhundert, insbesondere das Laschkreuz aus dem Jahre 1579, das
als das kunstvollste Wegekreuz im Bezirk Trier gilt.

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