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Wappen

Rot und Silber stehen
für die mehr als
1000jährige Zuge-
hörigkeit zur
Reichsabtei Prüm.
Aus dem Wappen
einer der bedeu-
tensten Familien von
Sefferweich, der
Familie von Orwich
wurde die 5malige
Schrägteilung über-
nommen und die
Abtskrümme deutet
auf die Reichsabtei
Prüm.






Verbandsgemeinde Bitburg-Land

Ortsgemeinde
Sefferweich


Geschichte

 
Östlich verläuft, entlang der Gemarkungsgrenze, die alte römische Heerstraße von Trier nach
Köln. Bereits zur Römerzeit gab es dort Ansiedlungen. 777 wurde Sefferweich erstmals
urkundlich in den Dokumenten der Abtei Prüm als "Wicus in pago Bedinse" erwähnt, als Weich
im Bitgau. 893 wird es im Prümer Urbar als "Wihc Iuxta Sefferne" bezeichnet. Bis zur französischen Zeit gehört Sefferweich, als Teil der Schultheisserei Seffern, zur Reichsabtei
Prüm. Ende des zweiten Weltkrieges erfolgte, insbesondere nach Panzerbeschuss, eine
weitgehende Zerstörung des Dorfes.
Mehr zur Ortsgeschichte finden Sie unter [www.sefferweich.de.]

Sehenswürdigkeiten

Es empfiehlt sich, die renovierte Filialkirche (Bild) im Ortszentrum (anerkanntes Kulturdenkmal) anzusehen. In Urkunden von 1570 wird eine Kapelle in Sefferweich, damals "Urwich" genannt, erwähnt. Die heutige Filialkirche St. Johannes stammt aus der ersten Hälfte des 18. Jhd., der Turm wird auf das Jahr 1787 datiert. Im Jahr 1908 wurde das Kirchenschiff verlängert.
Der Kirchvorplatz lädt, durch seine Nähe zur ehemaligen Viehtränke und zum Kinderspielplatz, zum Verweilen auf geruhsamen schattigen Bänken ein, ein zentraler Treffpunkt für jung und alt.

Weiterhin besitzt das Dorf einen Stationsweg aus der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts, der bis zur Schlusskapelle (Heiligenhäuschen) verläuft und eine Anzahl von Wegekreuzen im gesamten Gemarkungsbereich.

Weiterer Anziehungspunkt sind die beiden Windkraftparks der Ortsgemeinde.

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