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Wappen

Das dreigeteilte
Wappen erinnert
im Schildhaupt
mit dem silbernen
Sparrenbalken in
schwarz an die Grafen
von Manderscheid/
Blankenheim.
Im unteren Schildteil
steht der Bergfried als
Hinweis auf die
ehemalige Wasserburg,
deren Besitzer, die
Familie von Enscheringen,
mit ihrem siebenfach
von Gold und Rot
geteilten Wappen
daneben dargestellt ist.


Verbandsgemeinde Bitburg-Land

Ortsgemeinde
Rittersdorf


Geschichte

 
Römische Siedlungsspuren und vor allem umfangreiche fränkische Gräberfunde des 5. und 6. Jahrhunderts deuten auf eine kontinuierliche Besiedlung der Gemarkung Rittersdorf hin. Im Jahre 866 wurde "Ratersdorf" erstmals urkundlich erwähnt; 1262 wurde zum ersten Mal die Burg genannt. Die Herrschaft stand unter luxemburischer Landeshoheit.


Sehenswürdigkeiten

Burg Rittersdorf
(Bild)
Die 1263 als Besitz der Abtei St. Maximin genannte Wasserburg an der Nims repräsentiert sich als architektonisch besonders reizvolles Bauwerk.
1290 erteilte König Rudolf von Habsburg die Genehmigung zum Bau eines 26 m hohen Turmes (siebengeschossiger Wohnturm), des heutigen Bergfrieds. Gegenüber erbaute 1550 die Familie Enscheringen einen quadratischen spätgotischen Palast (Hauptgebäude der Ritterburg).
Um 1575 wurde ein weiterer Wohnbau, sowie das Hofportal mit reichhaltigen Renaissanceformen angegliedert. Die gesamte Anlage wurde von 1978 bis 1987 umfassend restauriert.
In der Burg befindet sich ein Restaurant sowie ein kleines Museum (Bild - Besichtigung nach Vereinbarung), das vor allem Takenplatten und andere historische Gebrauchsgüter zeigt. Das Standesamt Bitburg-Land bietet an, sich in den historischen Gemäuern trauen zu lassen (Kontakt: Tel. 06561-66-212 oder E-Mail).

"St. Martin" (Bild)
Katholische Pfarrkirche aus dem Jahre 1833.

"100-jähriger Lebensbaum"
Naturdenkmal am Hotel "Am Wisselbach".

Kapelle "Bildchen" (Bild)
Die 1908/10 neu errichtete und im Jahre 1982 saniert Wallfahrtskapelle "Bildchen" wird seit dem 18. Jahrhundert als Wallfahrtsstätte genutzt.


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