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Wappen

Als Hinweis auf die
Zugehörigkeit zur
Trierer Abtei
St. Maximin steht im
Schildhaupt der
Doppeladler.
Die Kapelle zu
Oberstedem führt als
Patron den heiligen
Brictius, dessen Attribut,
die glühenden Kohlen,
im unteren Teil
zu finden sind.



Verbandsgemeinde Bitburg-Land

Ortsgemeinde
Oberstedem


Geschichte

 
"
Stedehym" wird urkundlich erstmals im Prümer Urbar von 893 genannt. 1582 wird unterschieden in "Over et Nyederstedem". Ebenso wie Niederstedem war der Ort zur Probstei Bitburg im Herzogtum Luxemburg gehörend.
1848 zählte Oberstedem 104 Einwohner und zwölf Wohnhäuser, deren Zahl bis 1895 auf 145 bzw. 18 stieg. Bis 1953 blieben die Zahlen annähernd konstant, während der Ort heute nur noch etwa 85 Einwohner zählt.


Sehenswürdigkeiten

Die Katholische Filialkirche St. Brictius (Foto), mit ihrem Kirchanger bildet den Dorfmittelpunkt. Der 1951/52 neu errichtete Kirchenbau beinhaltet u.a. ein neugotischer Altar mit Mensa und Aufsatz aus der alten niedergelegten Dorfkirche.
Verschiedene Privathäuser sind als Denkmäler erfasst, z. B. Hauptstraße 12, 14 und 16. Das Anwesen Hauptstraße 16 beherbergt kleinere Museen (geöffnet ab Oktober 2006).
Im Glasmuseum werden viele Ausstellungsstücke einer zweitausendjährigen Glasgeschichte gezeigt. 
Das zweite kleinere Museum beschäftigt sich mit den Rheinischen Glashütten des letzten Jahrhunderts, deren Tradition auf die Glanzzeit der römischen Glashütten zurückgeht, und die inzwischen alle durch Insolvenz geschlossen sind. Ein drittes Museum, welches sich mit der Brauereigeschichte befasst, befindet sich im Aufbau. Weitergehende Informationen finden Sie auf unser allgemeinen Museumsseite.


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