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Wappen

Auf die
jahrhundertelange
Zugehörigkeit zur
Grafschaft Vianden
deutet das rote
Wappen mit silbernem
Balken. Die beiden
brennenden Kerzen
sind das Attribut des
Kirchenpatrones, des
heiligen Blasius.


Verbandsgemeinde Bitburg-Land

Ortsgemeinde
Niederweiler


Geschichte

 
Vorzeitliche Fundstellen belegen, dass sich rund um Niederweiler schon sehr früh Menschen
aufgehalten haben. Aus der Eisenzeit stammt ein 1966 auf dem Flur
Ringelstein gefundenes
Urnengräberfeld (etwa 1.000 v. Chr.), welches aber zum Siedlungskern Biersdorf-Wiersdorf
gehört haben dürfte.

Keltische Hügelgräber, die ab 600 v. Chr. entstanden, wurden 1934 "Auf dem Krambusch" und
1964 "Bei Ringelstein" entdeckt. Das Gebiet um Niederweiler wurde dann 50 v. Chr. von den
Römern in Besitz genommen. In Niederweiler hat man unter der "Zinswiese" und der "alten
Straße" sowie im Bereich "Krambusch" und "Vor dem Krambusch" römische Überreste gefunden.

Die Franken hinterließen einige Grabstätten um Niederweiler um 600 bis 700 n. Chr. Die erste
gesicherte urkundliche Erwähnung stammt aus dem Jahre 1257, als Ritter Diffried von Hamm
dem Kloster Himmerod die Hälfte seiner Güter zu "Wilre" bei "Ham" vermachte. Wahrscheinlich
wurde hier noch nicht zwischen Ober- und Niederweiler unterschieden. 1330 wurde die
Pfarrkirche Biersdorf
bereits mit 5 Filialen, darunter auch Nieder- und Oberweiler, genannt.

Um die erste Jahrtausendwende zählte der Ort zu der Meierei Geckler innerhalb der Herrschaft der Grafschaft von Vianden. Ab 1816 gehörte Niederweiler zur Bürgermeisterei Biersdorf, mit der es 1856 zur Bürgermeisterei Bickendorf kam, die 1970 aufgelöst und der Verbandsgemeinde Bitburg-land eingegliedert wurde.

Sehenswürdigkeiten

Sehenswert ist vor allem die liebevoll renovierte und gut gepflegte Filialkirche St. Blasius (Foto)
im Zentrum des Ortes mit den Tafeln der 14 Nothelfer, sowie die zwei Nischenkreuze aus den Jahren um 1600 und 1620.


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