
Wappen
Das Attribut des
Kirchenpatrons, des
heiligen Martins, wird
im Schrägbalken des
Wappens dargestellt.
Eine umfangreiche
Grundherrschaft hatten
die Herren von
Enschringen in
Dockendorf, ihrem
Wappen ist der
schwarze Löwe auf
dem rot-gold geteilten
Balkenfeld entnommen,
während der grüne
Baum als Symbol
für die Landwirtschaft
und den Obstanbau
steht.
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Verbandsgemeinde Bitburg-Land
Ortsgemeinde Dockendorf
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Geschichte |
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Der Ort selbst geht wohl auf die Zeit der fränkischen Landnahme zurück, allerdings finden sich
eindeutige Spuren römischer Besiedlung (Distrikt "Hinter Mauern") und einer mittelalterlichen
Turmburg (vergleichbar mit dem Frankenturm in Trier) bei der Nimsbrücke, etwa 100 m vom
Ortsteil "Dockendorfer Mühle" entfernt. Die erste urkundliche Erwähnung ist auf das Jahr 1270
zurück zu führen. Dockendorf gehörte lange Zeit zur luxemburgischen Probstei Bitburg, nach 1816 zum preußischen Landkreis Bitburg. Während der französischen Zeit bildet Dockendorf eine Mairie, die spätere Bürgermeisterei, die bis 1914 erhalten blieb und dann in dem Amt Wolsfeld aufging, aus welchem wiederum, mit weiteren vier Ämtern, 1970 die Verbandsgemeinde Bitburg-Land entstand.
1473 werden 13 Feuerstellen genannt, 1818 hatte der Ort 149 Einwohner, 1871 werden 242 Einwohner registriert. Heute leben etwa 200 Menschen im Ort.
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Sehenswürdigkeiten |
Innerhalb des gesamten Ortes finden Sie vielfach gut erhaltene Bausubstanzen der Bauernhäuser aus dem 18. und 19. Jahrhundert, die als denkmalwerte Gebäude gelten (Beispielsfoto). Daneben sind natürlich die Waldkapelle (Foto) und die Pfarrkirche (Foto) hervorzuheben mit dem ehem. alten Pfarrhaus (Foto) mit 4 Baustilen, welches außen und innen vorbildlich restauriert ist und dadurch ein überregional anerkanntes Baudenkmal darstellt.
Im Dorf und der Gemarkung befinden sich 5 Wegekreuze aus dem 17. bis 19. Jahrhundert. Außerdem lohnt eine Wanderung durch das Naturschutzgebiet "Keuper" (das erste Naturschutzgebiet des Kreises Bitburg-Prüm überhaupt) mit z.T. sehr seltenen
Pflanzen.
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