
Wappen
Der Zinnenschnitt im
Wappen symbolisiert
das von der Familie
Du Sartz de Vigneul im
18. Jahrhundert erbaute
Herrenhaus, die sog.
Burg, ebenso beziehen
sich die Farben gold
und blau auf das
Wappen der Familie
während der rote
Löwenkopf auf die
Enscheringer Herren
hinweist.
|
|
|
Verbandsgemeinde Bitburg-Land
Ortsgemeinde
Bickendorf
|
Geschichte |
|
Der Ortsname geht auf die Zeit der fränkischen Landnahme ab dem 8. Jahrhundert zurück. Erstmalige Erwähnung fand "Bickendorf" im Jahre 832 in einer Schenkungsurkunde an das Kloster Echternach. Seit dem 13. Jahrhundert, bis zur "französischen Zeit", stand der Ort unter luxemburgischer Herrschaft. Während der Feudalzeit gehörte Bickendorf den Herren von Enscheringen, zuletzt der Familie du Sartz de Vigneul.
|
Sehenswürdigkeiten |
Mehrere als Kulturdenkmäler erfasste Höfe und Wohnhäuser machen deutlich wie umfassend die alte Bausubstanz in Bickendorf ist. Der Ortskern "Burgstraße" (Bild) ist als Denkmalzone ausgewiesen. Eines der prächtigsten Einzeldenkmäler ist die sog. "Burg", (Bild), ein Gutshaus aus der Mitte des 18. Jahrhunderts, mit sehenswertem Garten. Die 1920 aus rotem Sandstein erbaute Nimsbrücke nördlich des Ortes sowie sechs Wegekreuze ergänzen die denkmalwerte Bausubstanz. Die ältesten Kreuze stammen von 1623 und 1626. Die katholische Pfarrkirche St. Martin (Bild) wurde vor rund 100 Jahren im neugotischen Stil aus rotem Sandstein erbaut und ist das Wahrzeichen des Dorfes. Der aus Bickendorf stammende Weihbischof Schrod nahm am 26. Oktober 1897 die Weihe vor.
Wenn Sie in Bickendorf verweilen, sollten Sie nicht versäumen, dem privaten Heimatmuseum "Von Freher" (von früher) der Familie Schons einen Besuch abzustatten. Hier können Sie mehr als 1.000 Gegenstände aus der Eifeler Vergangenheit anschauen und erklärt bekommen. Sie sehen unter anderem eine voll eingerichtete alte Küche, eine einzigartige Sammlung von Waffeleisen, viele Haushaltsgeräte, eine große Waagensammlung, eine Obstbrennerei, Geräte der Imkerei, der Milchwirtschaft und des Getreidebaus, ebenso wie Werkzeuge für die Leinenherstellung (aus Flachs) oder das Seiledrehen. Darüber hinaus gibt es viele Handwerkzeuge verschiedener Berufe zu sehen, eine große Fallenausstellung und Prangergeräte.
Schauen Sie sich die Fotogalerie an, die Ihnen einen kleinen Einblick in das Museum gewährt. Die gesamte Ausstrahlung des Museums können Sie nur bei einer persönlichen Führung mit den Inhabern Dieter und Brigitte Schons erfahren. Zum vollen Programm gehört neben der Führung das Essen von Waffeln, die frisch am Holzkohlefeuer zubereitet werden. Zum Trinken gibt es Viez (Eifler Apfelwein) und auf Wunsch verschiedene Obstbrände (eigenes Wachstum). Die Führung, die nur für Gruppen von ca. 12 - 20 Personen vorgesehen ist, kann auch ohne Verpflegung gebucht werden.
Telefonische Terminvereinbarung notwendig. Kontakt: 06569/236 oder 0175/8077409.
Zurück zur Hauptseite Bickendorf
|
|