
von links: Vorsitzender der Budesbewertungs-Kommission Dr. Reinhard Kubat, Ortsbürgermeister Walter Berger, 2. Ortsbeigeordneter Clemens Schausten, Bundesministerin Reante Künast, 1. Ortsbeigeordneter Gerd Zillien bei der Preisverleihung
Der krönende Abschluss des Dorfwettbewerbes 2002-2004 stellte für die Ortsgemeinde Messerich die Siegerehrung der Teilnehmergemeinden am Bundeswettbewerb 2004 „Unser Dorf soll schöner werden Unser Dorf hat Zukunft“ am 28.01.2005 in Berlin dar. Eine 60 Teilnehmer umfassende Delegation der Ortsgemeinde Messerich wohnte der Überreichung der Silberplakette mit Urkunde an Ortsbürgermeister Walter Berger, sowie den Ortsbeigeordneten Gerd Zillien u. Clemens Schausten durch Renate Künast, Bundesministerin für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft zusammen mit den Vorsitzenden der Bundesbewertungskommission Dr. Reinhard Kubat, Bürgermeister von Frankenau (Hessen) und Michael Pelzer, 1. Bürgermeister der Gemeinde Weyarn (Bayern), bei.
Eröffnet wurde die Festveranstaltung am Rande der „Grünen Woche“ im ICC Berlin mit schönen Musik-, Gesangs -und Tanzbeiträgen von Aktiven aus den Siegerdörfern.
Im Anschluss begrüßte ein Vertreter der Stadt Berlin in Vertretung des Regierenden Bürgermeisters die Siegerdörfer. Der Vorsitzende der Bundesbewertungskommission Dr. Reinhard Kubat würdigte und beleuchtete dann den Bundeswettbewerb 2004 und machte einige schöne Anmerkungen zu den Dorfbereisungen, verbunden mit dem Dank an die Deutsche Gartenbaugesellschaft für die Organisation und Betreuung, allen voran Geschäftsführerin Frau Dr. Inge Schenk.
Der Bürgermeister von Wechmar, Knut Kreusch, dankte stellvertretend für alle teilnehmenden Dörfer den Mitgliedern der Bundesbewertungskommission für ihre große Leistung, die mit einem nicht immer leichtem Entscheidungsprozess für die Vergabe der Medaillen aufgrund der regionalen Besonderheiten der Dörfer verbunden war.
Die Ergebnisse des Bundeswettbewerbes „Unser Dorf soll schöner werden - Unser Dorf hat Zukunft zeigen, dass Dörfer in Deutschland Zukunft haben. In den 36 Siegerdörfern gestalten Bürgerinnen und Bürger aktiv ihr soziales, wirtschaftliches und ökologisches Lebensumfeld, sagte Bundesministerin Renate Künast in ihrem Grußwort.
Die Dorfbewohner, Vereine und Verbände, Unternehmen und die Verwaltungen ziehen an einem Strang. Sie bündeln ihr Engagement, beziehen alle Generationen in die gemeinsame Entwicklung ein und erschließen so die vorhandenen Innovationsmöglichkeiten, hob sie hervor. Zu den Erfolgsfaktoren gehöre auch das Verknüpfen von
Zukunftsorientierung und Traditionsbewusstsein. Das stärke die dörfliche Identität und mache das Leben auf dem Land attraktiv. Die Siegerdörfer zeigen vorbildlich, dass das Leben im Dorf voll Lebensqualität und Perspektiven auch für die jüngere Generation
sein kann, so die Ministerin.
Unter lautstarkem Beifall nahmen dann die Vertreter der Siegerdörfer die Urkunden und Plaketten in Empfang, darunter 12 Gold-, 16 Silber- und 8 Bronzeplaketten. Die 36 Dörfer sind als Sieger aus den vorhergehenden Kreis-, Gebiets- und Landesentscheiden hervorgegangen. Über 4.800 Dörfer aus 14 Bundesländern haben an den Landeswettbewerben 2002-2004 teilgenommen.
Aus den Siegerdörfern kamen ca. 2500 Bürgerinnen und Bürger beispielsweise auch mit örtlichen Trachtengruppen oder Musikkapellen zur großen Festveranstaltung in das Berliner ICC. Die feierliche Siegerehrung klang in einem Dorffest mit musikalischen Beiträgen aus den Siegerdörfern aus. Sehr schöne und unvergessliche Tage in der Bundeshauptstadt Berlin krönen den Erfolg der Ortsgemeinde Messerich im 21. Bundeswettbewerb 2004 „Unser Dorf soll schöner werden Unser Dorf hat Zukunft“.
Nach der Bekanntgabe des Ergebnisses im Wettbewerb „Unser Dorf soll schöner werden Unser Dorf hat Zukunft“ wurde eine 4-tägige Busreise in die Bundeshauptstadt Berlin geplant, um die Silberplakette und Ehrenurkunde in Empfang zu nehmen. Im 4**** Hotel Park Inn am Alexanderplatz wurden bereits frühzeitig Zimmer vorreserviert, weil wegen der „Grünen Woche“ in Berlin die Zimmernachfrage immer sehr hoch ist.
Am Donnerstag, dem 27.01.2005 war es dann soweit: Um 06.00 Uhr startete ein Doppelstockbus mit 60 Bürgerinnen und Bürger aus Messerich, darunter der 1. Beigeordnete der Verbandsgemeinde Bitburg-Land, Herbert Mohnen mit Gattin, sowie dem Bürgermeister der Nachbargemeinde Birtlingen, Erwin Elsen mit Gattin, zu einer geselligen Fahrt in die Bundeshauptstadt Berlin.
Nach einer reibungslosen Fahrt über Köln Hannover Helmstedt Berlin war dann gegen 18.00 Uhr Zimmerbezug im Park Inn Hotel am Alexanderplatz. Der Tag klang aus mit einem gemeinsamen Abendessen im Restaurant „Brauhaus-Mitte“ am Alexanderplatz.
Am Freitag, dem 28.01.2005 gegen 09.00 Uhr war nach einem sehr guten Frühstücksbuffet Start zu einer sehr interessanten Stadtrundfahrt durch die Bundeshauptstadt Berlin mit der sehr sachkundigen und witzigen Stadtführerin Angela Spuhr, einer „echten“ Berlinerin. Zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten zählten u. a. das Brandenburger Tor, Tiergarten, der Kurfürstendamm, Straße des 17.Juni, Alexanderplatz, „Unter den Linden“, das Nikolaiviertel, Kreuzberg, das Europa-Center, der neugestaltete Potsdamerplatz, das Regierungsviertel mit Kanzleramt, die Villen der Reichen und Schönen, die Museumsinsel, die Siegessäüle und noch viele andere Sehenswürdigkeiten.
Um 13.00 Uhr erfolgte dann der lang ersehnte Transfer zur Preisverleihung „Unser Dorf soll schöner werden Unser Dorf hat Zukunft“ zum Internationalen Congress-Centrum (ICC), um an den Feierlichkeiten zum Dorfwettbewerb teilzunehmen.

Gruppenfoto im ICC nach der Siegerehrung
Nach dieser sehr schönen Feier wurde der doch recht anstrengende Tag in gemütlicher und froher Runde im Bit-Stop, Europa-Center Berlin, beendet.

Ausklang im Bit-Stop, Europa-Center, Berlin
Der Samstag war dem Besuch der Internationalen Grünen Woche gewidmet, eine der größten Messen für Ernährung und Landwirtschaft, sowie des Gartenbaus.
Einer Einladung vom Vorsitzenden der Landeskommission, Heribert Gröber, zum Rheinland-Pfalz-Stand wurde gerne angenommen, ebenfalls besuchten viele den Eifel-Premium Stand.
Aber auch die übrigen Angebote in den über 30 Hallen waren sehenswert. Aus fast allen Ländern gab es Informationen und Angebote. Auch sehr sehenswert war die Tierhalle mit lebenden Tieren vom Bauernhof und die Blumenschau, ein Garten wie aus dem Bilderbuch.
Die sehr große Besuchermenge an diesem zweitletzten Messetag verlangten vielen einiges ab, sich durchzukämpfen, um wieder pünktlich im Bus zu sein und den letzten Abend im Berliner Nachtleben, Hotelbar oder Spielkasino zu verbringen.

Umtrunk auf dem Rheinland-Pflaz-Stand "Grüne Woche"
Nach sehr ausgiebigem Frühstück am Sonntag waren die sehr schönen Tage in Berlin leider schon wieder zu Ende und es hieß Aufwidersehen zu sagen. In der sehr harmonischen Reisegruppe leistete jeder seinen Beitrag zum überaus positiven Verlauf der Reise, die oftmals mit humorvollen Beiträgen und Witzen von einigen Reiseteilnehmern bereichert wurde. Wieder gut im „Silberdorf“ Messerich angekommen, was dem sehr guten Busfahrer Walter Ewen aus Messerich zu verdanken war, waren alle Reiseteilnehmer folgender Meinung: Es war eine sehr schöne Fahrt, Berlin ist wirklich eine Reise wert !!!
© Copyright: Verbandsgemeinde Bitburg-Land 2005
Artikel drucken
Fenster schließen